021 – Die Kräuter erkennen
![]() |
|---|
Das Kraut ist auf keinen Menschen angewiesen. Ja, es ist wahr. Kräuter benötigen per se die Krönung der Schöpfung nicht und geben sich mit einer Seelenentität überaus zufrieden, um seit jeher Teil zyklischer Kreisläufe zu sein. Für die dominierenden Geschöpfe der Erde sind Kräuter, als wahrhaft existierendes "Ding", dagegen zu einem unverzichtbaren Gut geworden, undenkbar, sie aus dem Ernährungskonzept gänzlich zu streichen. Als Geschmacksstoff für tonisierende Noten, als Würze, zur Reinigung, zur Entspannung, zur Hemmung oder für ein aphrodisierendes Erlebnis, für die Farbgebung oder als reiner Duftstoff, als Genussmittel, als Kraftgeber-/spender oder zur Stärkung für Körper und Geist – Kräuter sind weit mehr als bloße Zutaten oder Beilagen, so gilt es festzustellen. Ihre Blüten, Ihre Blätter und ihre jungen Triebe sind ein geradezu zwingender Bestandteil in den unterschiedlichsten Belangen. Nebenher, unbemerkt und trotzdem so enorm wichtig. Sie leisten einen ungemeinen Liebesdienst mit ihrem einzigartigen Wesen, ihren jeweiligen Schwingungen, gepaart in einem Hauch von Nichts und Aromen sind sie fraglos ein Verbündeter des Seins in der physischen Existenz, operierend auf einer Ebene jenseits metaphysischer Prinzipien oder Strukturen.
Kräuter sind wie ein stiller, auf subtile Weise anmutender Therapeut, ohne ausübenden Einfluss, scheuend der direkten Konfrontation.
Kräuter sind Wegbegleiter, Grundpfeiler, Passepartouts, ...
Kräuter sind Quell der Urtinktur, der Essenz, Extrakte, ...
Kräuter sind die Labsale und der Balsam der Erquickung, ...
Manche Geschichten dürfen niemals auserzählt werden, doch diejenigen, die zu einem Ende kamen, wurden berichtet und beschrieben, um des guten Gefühls willen – und der Hoffnung wegen, es einst wohlweislich richtig getan zu haben, selbst wenn es falsch war.
Hochempathievoll, ℐţ.
